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Am Hohen Felde 40

21682, Stade

Mo.-Do. 07:30 - 15:30

Fr. 07:30 - 13:30

Leit-Ideen

  • Wir ver­pflich­ten uns zu de­mo­kra­ti­schem Ver­hal­ten, öko­lo­gi­schem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und der Gleich­be­rech­ti­gung von Mäd­chen und Jun­gen, Frau­en und Män­nern.
  • Wir be­geg­nen uns mit ge­gen­sei­ti­ger To­le­ranz, Rück­sicht und Ver­ständ­nis für­ein­an­der – das gilt für alle Kul­tu­ren, Na­tio­na­li­tä­ten und Re­li­gio­nen.
  • Pro­ble­me und Kon­flik­te ge­hö­ren zum All­tag. Wir lö­sen sie kon­struk­tiv und ge­walt­frei.
  • Wir ge­hen mit al­len An­ge­hö­ri­gen der Schul­ge­mein­schaft freund­lich, re­spekt­voll und fair um.
  • Wir sind eine leis­tungs­ori­en­tier­te Schu­le, in der alle ernst ge­nom­men, er­mu­tigt und zu ih­ren per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen her­aus­ge­for­dert wer­den.
  • Wir sind eine Schu­le, die be­stän­dig lernt, an sich ar­bei­tet und ihr Tun kri­tisch re­flek­tiert.

Auf je­den ein­zel­nen kommt es an.

Je­der jun­ge Mensch kann und will ler­nen, ist das Cre­do un­se­rer Lehr­kräf­te. Da­bei lernt je­der auf sei­ne Wei­se. Die­ser Pro­zess kann von au­ßen nicht ge­steu­ert, aber an­ge­regt und ge­för­dert wer­den. Um je­dem ein­zel­nen mit sei­nen in­di­vi­du­el­len Mög­lich­kei­ten ge­recht zu wer­den, ist der Un­ter­richt in ho­hem Maße in­di­vi­dua­li­siert. Ziel ist es, je­den op­ti­mal zu för­dern und nie­man­den zu­rück­zu­las­sen. Die Schu­le bie­tet viel­fäl­ti­ge Lern­for­men, wel­che die Schü­le­rin­nen und Schü­ler her­aus­for­dern und zum selbst­stän­di­gen Ler­nen be­fä­hi­gen.

Die IGS Sta­de ist eine in­klu­si­ve Schu­le, in der kein Kind aus­ge­son­dert wer­den muss, weil es den Leis­tungs­an­for­de­run­gen nicht ent­spre­chen kann. Das be­deu­tet, dass auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit son­der­päd­ago­gi­schem För­der­be­darf in un­se­rer Schu­le ler­nen.

Die Kin­der kön­nen in un­ter­schied­li­chen Fä­chern auf ganz un­ter­schied­li­chem Ni­veau ar­bei­ten. Ein Kind, das ma­the­ma­tisch und na­tur­wis­sen­schaft­lich stark ist, aber im sprach­li­chen Be­reich Schwä­chen hat, kann in bei­den Be­rei­chen ent­spre­chend ge­for­dert und ge­för­dert wer­den.

Ler­nen in Sinn­zu­sam­men­hän­gen

Der Un­ter­richt soll sich pri­mär an den An­for­de­run­gen der Sa­che ori­en­tie­ren, nicht an den Fä­cher­gren­zen. In der IGS Sta­de wird des­halb in viel­fäl­ti­ger Wei­se fach­über­grei­fend und fach­ver­bin­dend ge­lernt. Dies gilt be­son­ders für den Pro­jekt­un­ter­richt, der fes­ter Be­stand­teil des Stun­den­plans ist. Im Pro­jekt­un­ter­richt wer­den um­fas­sen­de­re Auf­ga­ben­stel­lun­gen be­ar­bei­tet. Die Schü­ler ler­nen, grö­ße­re Vor­ha­ben ei­gen­stän­dig zu pla­nen und zu ver­wirk­li­chen, The­men aus ver­schie­de­nen Blick­rich­tun­gen zu be­trach­ten, und sich selbst­stän­dig for­schend da­mit aus­ein­an­der set­zen. Ins­ge­samt wer­den un­ter der Lei­tung ei­nes Klas­sen­leh­rers pro Schul­jahr ca. 5 Pro­jek­te er­ar­bei­tet.

Um ver­net­zen­des Den­ken zu schu­len, gibt es au­ßer­dem ei­nen ge­mein­sa­men Jah­res­plan al­ler Un­ter­richts­fä­cher, in dem die ein­zel­nen Fachthe­men sinn­voll auf­ein­an­der ab­ge­stimmt wer­den. Die Na­tur­wis­sen­schaf­ten, eben­so wie die Ge­sell­schafts­wis­sen­schaf­ten, wer­den bis zur Klas­se 10 grund­sätz­lich in­te­griert un­ter­rich­tet. So kann Ler­nen in Sinn­zu­sam­men­hän­gen gut ge­lin­gen.

Die Schu­le ist Lern- und Le­bens­ort

Die Schu­le wird nicht nur als Lern­ort ge­stal­tet, sie soll auch als Le­bens­ort an­ge­nom­men wer­den. Eine freund­li­che, kon­struk­ti­ve Lern­at­mo­sphä­re und eine aus­ge­präg­te Schul­kul­tur sind uns wich­tig.

Die IGS ist in Jahr­gangs­be­rei­che auf­ge­teilt. So ent­ste­hen weit­ge­hend un­ab­hän­gig ar­bei­ten­de, über­sicht­li­che „klei­ne Schu­len in der gro­ßen Schu­le“. In je­dem Jahr­gang ar­bei­ten je­weils ca. 10 Lehr­kräf­te. Die Jahr­gangs­teams ha­ben ihr ei­ge­nes Leh­rer­zim­mer di­rekt ne­ben den Klas­sen­räu­men ih­res Jahr­gangs. Die­se klei­nen Ein­hei­ten schaf­fen für Schü­le­rin­nen und Schü­ler über­schau­ba­re Be­zie­hungs­struk­tu­ren, in de­nen sie be­hei­ma­tet sind.

Lehr­kräf­te und El­tern als Er­zie­hungs­part­ner

Wir wol­len je­dem Kind die best­mög­li­chen Ent­wick­lungs­chan­cen er­öff­nen und es da­bei un­ter­stüt­zen, ei­nen mög­lichst hoch­wer­ti­gen Ab­schluss zu er­hal­ten. Dies ge­lingt nur, wenn die El­tern mit den Lehr­kräf­ten gut zu­sam­men­ar­bei­ten und die päd­ago­gi­sche Ar­beit der Schu­le un­ter­stüt­zen. Des­halb er­war­ten wir von un­se­ren El­tern, dass sie mit der An­mel­dung ih­rer Kin­der eine El­tern­ver­ein­ba­rung un­ter­zeich­nen, in der sie die Be­reit­schaft zu­si­chern, ih­ren Teil der Er­zie­hungs­ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Glei­ches gilt für die Lehr­kräf­te vor Be­ginn ih­rer Ar­beit an der IGS.

Fes­te und Ri­tua­le

Die Wer­te, zu de­nen die Schu­le er­zieht, müs­sen mehr als Un­ter­richts­stoff sein. Selbst­stän­dig­keit und Ver­ant­wor­tung, Hilfs­be­reit­schaft und Mit­ge­fühl müs­sen im All­tag ge­lebt wer­den. Dazu ge­hört auch die Er­fah­rung von ge­mein­sa­men Ri­tua­len, Fes­ten und Fei­ern. Sol­che ge­mein­sa­men Er­eig­nis­se in der Klas­se, im Jahr­gang oder in der gan­zen Schu­le mar­kie­ren Ein­schnit­te und schaf­fen Ver­bun­den­heit. Sie sind gute Ge­le­gen­hei­ten, die Schu­le für Gäs­te zu öff­nen, aber auch Chan­cen, das Wir-Ge­fühl zu stär­ken. Die IGS Sta­de legt des­halb gro­ßen Wert auf eine reich­hal­ti­ge Fest­kul­tur.