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Das D‘Art-Profil (13) an der Hochschule Hannover

Ex­kur­si­on am Mitt­woch, 10.11.2021 zur Fa­kul­tät III – Me­di­en, In­for­ma­ti­on und Design

Als un­se­rem Pro­fil zu Be­ginn die­ses Se­mes­ters mit­ge­teilt wur­de, dass wir die „Fa­kul­tät III – Me­di­en, In­for­ma­ti­on und De­sign“ der Hoch­schu­le Han­no­ver tat­säch­lich „in Prä­senz“ be­su­chen dür­fen, ha­ben wir uns alle sehr gefreut.

Vor den Som­mer­fe­ri­en hat­ten wir in ei­ner Vi­deo-Kon­fe­renz mit Anja Steck­ling von der Stu­di­en­be­ra­tung der Hoch­schu­le Han­no­ver schon ei­ni­ges über die un­ter­schied­li­chen Stu­di­en­gän­ge ge­hört, die in der Fa­kul­tät III an­ge­bo­ten werden.

Wer ein ge­stal­te­ri­sches Stu­di­um ab­sol­vie­ren oder ler­nen möch­te, wie man pro­fes­sio­nell In­for­ma­tio­nen ver­ar­bei­tet und kom­mu­ni­ziert, ist an der Hoch­schu­le Han­no­ver ge­nau rich­tig. Man kann aus 14 Ba­che­lor- und vier Mas­ter­stu­di­en­gän­gen wäh­len. Aus­ge­bil­det wird in den Be­rei­chen Fo­to­jour­na­lis­mus, Jour­na­lis­tik, In­nen­ar­chi­tek­tur, Me­di­en­de­sign, Pro­dukt­de­sign, Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment, In­for­ma­ti­ons­ma­nage­ment, Pu­blic Re­la­ti­ons, Vi­su­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on, In­te­gra­ted Me­dia and Com­mu­ni­ca­ti­on, Mo­de­de­sign, De­sign, Me­di­en und Szen­o­gra­fie so­wie Kos­tüm- und Ex­pe­ri­men­tel­le Ge­stal­tung. Der Pra­xis­be­zug wird als be­son­ders wich­tig er­ach­tet. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Werk­stät­ten und Kon­tak­te zur Arbeitswelt.

Am Mitt­woch­mor­gen tra­fen wir uns schon um 06:45 am Bahn­hof in Sta­de. Dar­auf­hin sind wir in die S‑Bahn ge­stie­gen und wech­sel­ten am Ham­bur­ger Haupt­bahn­hof in den ICE. In Han­no­ver ha­ben wir uns dann mit der Stadt­bahn in Rich­tung Expo Pla­za auf den Weg ge­macht und wur­den so ge­gen 10:30 Uhr letz­ten En­des von Frau Steck­ling in der Fa­kul­tät III in Emp­fang ge­nom­men. Ein ganz schön wei­ter Weg …

Will­kom­men ge­hei­ßen wur­den wir in ei­nem gro­ßen Hör­saal. Dort wur­den uns ei­ni­ge Stu­die­ren­de der Stu­di­en­gän­ge Mo­de­de­sign, In­nen­ar­chi­tek­tur und Vi­su­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on vor­ge­stellt, mit de­nen wir ins Ge­spräch kom­men konn­ten, be­vor wir durch di­ver­se Werk­stät­ten ge­führt wer­den sollten.

Die Student:innen wa­ren sehr of­fen, herz­lich und kom­mu­ni­ka­ti­ons­freu­dig wo­durch es uns leicht fiel, vie­le Fra­gen zu stel­len, um ei­nen bes­se­ren Ein­blick in den Stu­den­ten­all­tag, die Fa­kul­tät III und den Ab­lauf des Stu­di­en­gan­ges zu be­kom­men. Au­ßer­dem be­ka­men wir in der Mode-Grup­pe eine klei­ne Füh­rung, wäh­rend der wir ein aus­ge­ar­bei­te­tes Ar­beits­buch an­schau­en oder auch fer­tig ge­näh­te Klei­dungs­stü­cke be­trach­ten konnten.

Nach den Ge­sprä­chen mit den Student:innen, durch die uns ein sehr gu­ter Ein­blick in das dor­ti­ge Stu­den­ten­le­ben er­mög­licht wur­de, be­ka­men wir dann die Füh­rung durch vie­le Werk­stät­ten der Fa­kul­tät. Dort er­war­te­ten uns wis­sen­schaft­li­che Mitarbeiter:innen, die uns eben­falls be­reit­wil­lig und sehr freund­lich al­les er­klär­ten. Wir star­te­ten in der Dru­cke­rei, lan­de­ten da­nach in der Ma­te­ri­al-Werk­statt, lern­ten ei­ni­ges über Mo­dell­bau und pro­fes­sio­nel­les Bü­geln und Nä­hen und ge­lang­ten dann noch im ex­pe­ri­men­tel­len Ar­beits­be­reich der „Künst­ler“. Hier gab es ex­trem viel zu se­hen – ei­ni­ge von uns hät­ten ger­ne so­fort Din­ge aus­pro­biert. So ging es uns dann auch noch in den Druckwerkstätten.

Durch un­ser aus­ge­präg­tes In­ter­es­se im Be­reich „Druck“ wur­den wir auch noch in die Werk­stät­ten ge­führt, in de­nen mit Sieb­druck und Ra­die­rung ge­ar­bei­tet wird. Wir be­ka­men ei­ni­ge Er­geb­nis­se zu se­hen, die dort ent­stan­den sind, lern­ten im Schnell­ver­fah­ren et­was über Hoch- und Tief­druck­ver­fah­ren und zu­dem wur­de uns noch an­schau­lich er­klärt, wie die­se Tech­ni­ken funktionieren.

Durch die sehr net­ten und in­for­ma­ti­ven Ge­sprä­che, nebst der be­ein­dru­cken­den Viel­falt an Werk­stät­ten, wi­chen wir stark von un­se­rem Zeit­plan ab und muss­ten uns am Ende noch rich­tig be­ei­len, um et­was in der Men­sa „Stu­di-Fut­ter-Gro­ße Pau­se“ es­sen zu kön­nen. Das Es­sen war sehr le­cker und wir mit we­ni­ger als 8,00 € pro Es­sen gut be­dient. Da­mit war un­ser Be­such in der „Fa­kul­tät III – Me­di­en, In­for­ma­ti­on und De­sign“ ab­ge­schlos­sen. Uns hat die­se Hoch­schu­le sehr gut ge­fal­len. Es herrsch­te eine sehr net­te Stim­mung und dass der Schwer­punkt auf die Pra­xis ge­legt wird, fan­den vie­le von uns äu­ßerst an­spre­chend. Zu­dem gibt es die Mög­lich­keit in­ner­halb der Fa­kul­tät re­la­tiv ein­fach auf ei­nen an­de­ren Stu­di­en­gang um­zu­stei­gen oder auch ver­schie­de­ne Kur­se mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Wenn die Student:innen Glück ha­ben, kön­nen sie schon wäh­rend des Stu­di­ums Auf­trä­ge be­kom­men, die letz­ten En­des auch um­ge­setzt wer­den. Auch das fan­den wir sehr be­ein­dru­ckend. Schön ist zu­dem, dass die Hoch­schu­le Han­no­ver über Part­ner­hoch­schu­len ver­fügt, wo­durch Se­mes­ter im Aus­land mög­lich sind.

Nach dem Es­sen fuh­ren wir vom ehe­ma­li­gen Expo-Ge­län­de zu­rück Rich­tung In­nen­stadt und be­such­ten am Nach­mit­tag noch das „Spren­gel-Mu­se­um“ (= Mu­se­um für mo­der­ne Kunst) in der Nähe des Masch­sees. Dort konn­ten wir in der Aus­stel­lung „Ele­men­tar­tei­le“ ei­ni­ge be­rühm­te Wer­ke von Künst­lern wie zum Bei­spiel von Max Beck­mann oder Kurt Schwit­ters oder auch El Lis­sitz­ky be­trach­ten, die wir zu­vor im Un­ter­richt be­han­delt hat­ten. Lei­der war die un­te­re Eta­ge des Mu­se­ums kom­plett ge­schlos­sen. Die­se hät­te uns be­son­ders in­ter­es­siert, da dort Merz-Kunst­wer­ke von Kurt Schwit­ters aus­ge­stellt sind und im „Ka­bi­nett der Abs­trak­ten“ wei­te­re Wer­ke von El Lis­sitz­ky hän­gen. Statt­des­sen konn­ten wir noch die ak­tu­el­le Aus­stel­lung im Spren­gel-Mu­se­um „True Pic­tures? – Zeit­ge­nös­si­sche Fo­to­gra­fie aus Ka­na­da und den USA“ an­se­hen, die eben­falls span­nend aber auch ex­trem um­fang­reich war. Ins­ge­samt also sehr viel In­put in kür­zes­ter Zeit …

Wir konn­ten ei­nen sehr gu­ten Ein­blick in mo­der­ne Kunst ge­win­nen und vie­le Ein­drü­cke aus dem Mu­se­um mitnehmen.

Tja, und dann war un­se­re Zeit in Han­no­ver auch schon um. Kurz vor 19:00 Uhr ging es mit dem ICE zu­rück in Rich­tung Ham­burg-Har­burg, wo wir in Re­kord­zeit in eine S‑Bahn um­stie­gen. Let­zen En­des lan­de­ten wir um 21:30 Uhr wie­der in Sta­de und wa­ren uns ei­nig, ei­nen sehr ge­lun­ge­nen und ein­drucks­vol­len Tag er­lebt zu haben.

(Un­se­re Tu­to­rin­nen, Frau Bruns und Frau Wend, sind schon ge­spannt, ob es ir­gend­je­mand aus un­se­rem Pro­fil zum Stu­di­um nach Han­no­ver und an die Fa­kul­tät III füh­ren wird…)


 

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